USB-Festplatte nimmt Dateien ab ca. 4 GB nicht an

Externe Harddisks werden sehr häufig ab Werk mit FAT32 formatiert, welches Dateien von maximal 4 Gigabytes Größe erlaubt. Stöpseln Sie die Platte an und starten Sie die Datenträgerverwaltung. Höchstwahrscheinlich steht bei der fraglichen Partition nicht NTFS, sondern FAT32. Merken Sie sich den Laufwerkbuchstaben und die Volumenbezeichnung der Platte.
Wenn die Platte tatsächlich FAT32 sein sollte, dann mit folgendem Befehl, kann man die Platte zu NTFS konvertieren:

convert x: /fs:ntfs

wo x der Laufwerkbuchstabe der USB-Platte ist.
Schließen Sie den Befehl per Enter-Taste ab. Windows fordert Sie noch zur Eingabe der Volumenbezeichnung auf. Beantworten Sie auch die Frage betreffs der «offenen Bezüge» mit «Ja». Jetzt wird das Laufwerk konvertiert. In den meisten Fällen geschieht das sofort. Nur wenn kein exklusiver Zugriff darauf möglich ist (z.B. beim Konvertieren des System-Laufwerks C:), dann nimmt Windows die Änderung beim nächsten Reboot vor. Im Prinzip war das schon!

Der Vollständigkeit halber aber noch ein paar wichtige Hinweise:

Fehler? Wenn das FAT32-Dateisystem auf dieser Platte Fehler aufweist, verweigert Windows die Konvertierung beim ersten Anlauf. In diesem Fall sollten Sie die Partition einem Checkdisk mit Reparatur unterziehen. Geben Sie im Konsolenfenster das folgende ein und bestätigen Sie es mit Enter, ersetzen Sie aber allenfalls «f:» durch den tatsächlichen Laufwerksbuchstaben:

chkdsk f: /f /r

Danach wird Windows den Checkdisk durchführen. Auch hier gilt wieder: Sollte ein exklusiver Zugriff nicht möglich sein, wickelt Windows die Aufgabe beim nächsten PC-Neustart ab. Sobald der Checkdisk beendet ist (ein anschließender Reboot ist empfohlen), können Sie es mit der Konvertierung (convert f: /fs:ntfs) nochmals versuchen.

Umgekehrt? Ein Zurück-konvertieren von NTFS zu FAT32 ist nicht möglich. Sollte das aus irgendeinem Grund notwendig sein, müssten Sie die Daten erst in Sicherheit bringen und die Partition nochmals formatieren (diesmal mit FAT32). Allerdings ist NTFS das zuverlässigere Dateisystem.

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