Multimedia-Codecs nachinstallieren

Wenn ihr ein Ubuntusystem auf die Platte installiert habt und Euch wundert, warum es z.B. keine mp3 Dateien oder flash Dateien abspielt, liegt es daran, dass von Haus aus keine Codecs mitgeliefert werden. Installiert Euch folgende Codecs und euer System läuft multimedial.

* ubuntu-restricted-extras (Metapackage, dass u.a. Codecs für mp3, JRE, Microsoft Schriftarten, Flash-Plugin bereit stellt)

Installationsanleitung:
Öffne deine Konsole über “Anwendung” – “Zubehör” – “Terminal”, kopiere den unterstehenden Text und füge ihn in deine Konsole ein. Dein Passwort wird abgefragt, danach installieren sich alle benötigten Codecs.

sudo apt-get install ubuntu-restricted-extras

Festplatten-Label verändern

Nachträglich geht das bei bereits mit dem ext3-Dateisystem formatierten Festplatten mit:

sudo e2label /dev/hda1 neueslabel

* /dev/hda1 muss ersetzt werden durch den tatsächlichen Device-Namen der Partition
* neueslabel muss ersetzt werden mit einem neuen Label für diese Partition

Überprüfen kann man die aktuellen oder noch fehlenden Labels aller Festplattenpartitionen mit

blkid

Nach einem Systemneustart sollten dann Gnome- und KDE-Dateimanager die Festplatten mit dem neuen festgelegten Label als Namen anzeigen.

ISO/NRG/BIN/CUE Images mounten

Normale ISO-Images können ganz einfach mit dem Befehl:

sudo mount -o loop ./isodatei.iso /ziel/pfad

gemountet werden. Um BIN/NRG Images zu mounten müssen diese zunächst in ein ISO-Image umgewandelt werden. Dazu müssen die Programme bchung zbw. nrg2iso installiert sein:

sudo apt-get install bchunk
sudo apt-get install nrg2iso

Anschließend können die Images umgewandelt werden:

bchunk datei.bin datei.cue datei.iso
nrg2iso datei.nrg datei.iso

Wobei datei für den jeweiligen Image-Name steht.

Diese Anleitung habe ich auf Tims-Seite gefunden. Danke Tim!

/home auf separate Festplatte verschieben

Gestern habe ich „zufällig“ ein RAID1-Verbund aus zwei Festplatten gemacht und es hat funktioniert. Da dachte ich mir: Alter! Du musst jetzt es mounten… aber wo?
Antwort kam schnell: das /home-Verzeichnis eignet sich sehr gut dazu. Du bist zur Zeit der einzige Benutzer, deine Daten wolltest Du immer schon sichern und ich tat es.

sudo mkdir /media/raiddisk
sudo chmod 777 /media/raiddisk
sudo mount /dev/hd0 /media/raiddisk
cp -a /home/* /media/raiddisk
cd /home
# zur Sicherheit prüfen wir jetzt wo wir sind
pwd
# und wenn alles iO ist, löschen wir altes /home-Inhalt
rm -rf * 
sudo vi /etc/fstab

In fstab folgende Zeile einfügen:

/dev/md0    /home    ext3   defaults   0   0

Laden wir die fstab neu mit:

sudo mount -a 

Als Test können wir noch folgendes ausführen:

df -h

Die Ausgabe muss ähnliche Zeile beinhalten:

dev/md0      230G   13G  205G   6%    /home

Führen wir noch einen reboot aus (reboot ist empfehlenswert ggf aber nicht notwendig):

sudo reboot

Danach können wir freigewordenes Mountpunkt „/media/raiddisk“ löschen.

Nicht kompatible Plugins?

Wer kennt das nicht? Nach der Installation von neuer Firefox-Version, funktionieren plötzlich mehrere Plugins nicht mehr. Es gibt aber die Möglichkeit, die wieder kompatibel zu machen. Dazu hat Mossop ein Plugin „Nightly Tester Tools“ geschrieben, der die trägen Plugins „kompatibel“ macht.

nttools

Vor dem Einsatz dieses Plugins sollte man sich eigenes Firefoxprofil sichern. Man weiß nie…

VMware Player auf Ubuntu 9.xx installieren

Ein VMware Player lässt sich ganz leicht unter Ubuntu installieren:

Die aktuelle Version des VMPlayers auswählen und sich registrieren.

Nach etlichen Eingaben, und nachdem man die Lizenz akzeptiert hat, kommt man zu den tatsächlichen Download-Links. Für Ubuntu wählen wir das “Bundle”: VMware-layer-2.5.2-156735.i386.bundle (32Bit) oder VMware-Player-2.5.2-156735.x86_64.bundle (64Bit).

Als nächstes müssen wir die heruntergeladene Datei ausführbar machen:

chmod 755 Dateiname

…und ausführen:

sudo ./VMware-Player-2.5.2-156735.i386.bundle

bzw.

sudo ./VMware-Player-2.5.2-156735.x86_64.bundle

Nach der grafischen Installation ist der VMware Player über: Anwendungen -> Systemwerkzeuge -> VMplaer oder auch von der Kommandozeile aus zu starten:

vmplayer MeineMaschine.vmx

(Wobei “MeineMaschine” mit dem tatsächlichen Namen der virtuellen Maschine ersetzt werden muss).

Analog kann man VMware-Workstation installieren. Der einzige Unterschied = Dateiname.